ZIRNDORF IST ES WERT

„DARUM MÖCHTE ICH BÜRGERMEISTERIN VON ZIRNDORF WERDEN.“ 

Ein kleines Interview mit der Oberbürgemeister Kandidatin Sandra Hauber

Sandra, ohne lange Vorreden: Warum sollten die Zirndorferinnen und Zirndorfer Dich zur neuen Bürgermeisterin bei der Oberbürgermeisterwahl 2026 wählen? 

Gute Frage (lacht). Die kurze Antwort lautet: Weil ich der festen Überzeugung bin, dass Zirndorf ein großes Potenzial hat und ich richtig Lust habe, dieses gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern zu entfalten. 

Und die lange Antwort? 

Die ist in der Tat etwas komplexer. Wir alle wissen, dass die momentane Situation, in der viele Kommunen – auch unser Zirndorf – stecken, nicht einfach ist. Die schwierige Haushaltslage, zurückgehende Steuereinnahmen bei gleichzeitig vielen dringend erforderlichen Investitionen. Was unter diesen Rahmenbedingungen nicht hilft, ist Jammern und Hadern. Wir brauchen mehr denn je Kreativität, Mut und gute Ideen, um trotzdem unsere Stadt in allen Bereichen nach vorne zu bringen. Dafür trete ich an und bin überzeugt, dass das uns gelingen kann. 

Was macht Dich da so sicher? 

Zum einen die vielen Gespräche, die ich mit engagierten Menschen in Zirndorf geführt habe. Da war, bei allen verständlichen kritischen Stimmen, eine sehr konstruktive und realistische Zukunftssicht dabei. Das hat mir Mut gemacht. Zum anderen haben wir im Rahmen unserer beiden Zukunftskonferenzen, die wir 2025 veranstaltet haben, ganz konkrete Ansätze entwickelt, die es lohnen umgesetzt zu werden. 

Welche beispielsweise?

Zum Beispiel eine aktive Wirtschaftsförderung, die Arbeitsplätze sichert und neue Einnahmen schafft – etwa durch die gezielte Entwicklung des Metz-Areals und ein professionelles Standortmarketing. Oder eine moderne, digitalere Verwaltung, die Abläufe vereinfacht, Kosten senkt und Bürgerinnen und Bürgern Wege abnimmt. Mir ist außerdem wichtig, bezahlbaren Wohnraum weiter voranzubringen, Familien mit verlässlicher Bildung und Betreuung zu entlasten und Mobilität in Zirndorf zukunftsfähig zu gestalten – mit guten ÖPNV-Anbindungen und sicheren Radwegen. All das sind keine Luftschlösser, sondern konkrete Maßnahmen, die wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt haben und Schritt für Schritt umsetzen können.

Auf den Wahlplakaten positionierst Du Dich unter anderem mit der Aussage „Sandra Hauber – Ein neuer Stil für Zirndorf“. Was meinst Du damit? 

Jeder Mensch ist ein Individuum und hat so seinen eigenen Stil. Genauso ist es auch bei mir. Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich ein offener und toleranter Mensch bin, der sich sehr gerne mit anderen austauscht und das Verbindende sucht. Ich will Menschen überzeugen und mit ihnen gemeinsam die richtigen Dinge tun – auch über Parteigrenzen hinaus. Gleichzeitig bin ich aber auch klar und scheue keine Auseinandersetzung. Wenn ich von der Richtigkeit eines Weges überzeugt bin, dann gehe ich ihn auch. 

Was zeichnet Deiner Meinung nach eine gute Kommunalpolitik aus? 

Das Wissen um das Machbare, also gesunder Realismus, gepaart mit dem Willen, pragmatische Lösungen für Aufgaben zu finden und umzusetzen. Und die Fähigkeit, den Menschen zuzuhören, ihre Kritik und ihre Anregungen anzunehmen. Dies ist entscheidend für eine gute – das heißt für mich bürgernahe – Politik. Ideologische Spielereien oder unhaltbare Versprechungen haben hier keinen Platz. 

Wenn Dein Vorhaben gelingt, wirst Du die erste Frau an der Spitze der Stadt. Spielt das für Dich eine Rolle? 

Nicht wirklich. Mann oder Frau – es ist doch entscheidend, welche Qualifikationen er oder sie mitbringt und vor allem, welche Leistung abgeliefert wird. Gleichwohl bin ich der Meinung, dass nach einer so langen Zeit der „Männerherrschaft“ weibliche Intuition sicher auch guttun würde.

Abschließend noch eine letzte Frage: Wenn Du Zirndorf in einem Satz beschreiben solltest, wie würde der lauten? 

Das ist nicht einfach, da fällt mir so viel ein. Spontan würde ich sagen: „Zirndorf ist lebens- und liebenswert.“ Und hinzufügen würde ich: „Zirndorf hat ein großes Potential“. Da geht mehr – und darum möchte ich Bürgermeisterin werden.


KOMPETENZ TRIFFT TATKRAFT

Erfahrung, Engagement und Verantwortung – beruflich wie politisch

Ich bringe sowohl berufliche Erfahrung als auch vielseitige Qualifikationen mit. Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau entschied ich mich für ein Studium der Diplom-Sozialpädagogik, um mich stärker den Menschen zu widmen. 

Im Berufsausbildungswerk Mittelfranken begleitete ich Jugendliche und junge Erwachsene in der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung und arbeite eng mit Betrieben zusammen. 

Mein Wunsch, Wirtschaft und Soziales zu verbinden, führte mich zu einem berufsbegleitenden Masterstudium in Personal- und Organisationsentwicklung. Heute bin ich stellvertretende Verwaltungsleiterin am Berufsbildungswerk Bezirk Mittelfranken und unter anderem für Nutzervertretung Bau und Digitalisierung sowie das Qualitätsmanagement zuständig. 

Selbst ist die Frau. 

2004 gründete ich meine eigene Beratungsfirma MODUS Personal- und Organisationsentwicklung, mit der ich Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Fach- und Führungskräftecoaching, Teamentwicklung, Projektmanagement und Strategie berate. Meine Auftraggeber sind unter anderem Unternehmen aus den Branchen Energieversorgung, Hotel- und Gaststättengewerbe, Kommunikationstechnologie, Logistik und Lagerhaltung, Medien, medizinische Versorgung, Versicherungen und Finanzen, Kunst und Kultur, Soziales, Pflege und Wohlfahrt. 

Ob in der Verwaltung oder als Unternehmerin – ich übernehme Verantwortung und gestalte aktiv mit. Diese Haltung prägt auch mein politisches Engagement für Zirndorf.

Berufliche Stationen: 

  • Ausbildung zur Industriekauffrau
  • Studium der Sozialpädagogik (Diplomstudiengang)
  • Masterstudium in Personal- und Organisationsentwicklung
  • Langjährige Tätigkeit in der Berufsvorbereitung und Ausbildung junger Menschen
  • Seit 2020 stellvertretende Verwaltungsleitung am Berufsbildungswerk Bezirk Mittelfranken
  • Freiberufliche Beraterin für Personal- und Organisationsentwicklung 

„Meine berufliche Erfahrung vereint wirtschaftliches Wissen mit sozialem Einsatz 
– für Zirndorfs Rathaus eine starke Kombination.“

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